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Giftige Pflanzen für unsere Haustiere

Gerade im Frühling erfreuen wir uns an der bunten Blütenpracht im eigenen Garten oder über einen schönen frühlingshaften Blumenstrauß.

Doch Vorsicht! Insbesondere frühjahrstypische Pflanzen wie Tulpen, Narzissen, Krokusse und Maiglöckchen sind für unsere Haustiere giftig. Dies sollte man berücksichtigen und Tiere an Orten, an denen sie mit solchen Pflanzen in Berührung kommen können, nicht unbeaufsichtigt lassen.

Ebenso empfiehlt es sich, generell bei der Auswahl von Zimmer- und Gartenpflanzen auf giftige Pflanzen zu verzichten.

Die Anzahl der für Hunde und Katzen giftigen Pflanzen ist relativ groß. Auch für andere Haustiere wie Vögel, Nagetiere und Schildkröten gibt es eine Reihe an Giftpflanzen, die für diese Tierarten giftig ist.

Hier einige giftige Zimmerpflanzen:

  • Alpenveilchen (Cyclamen persicum)
  • Ficus Arten z.B. . Feigenbaum
    Gummibaum, Birkenfeige, Kletterficus
  • Christdorn, Stechpalme (Ilex aquifolum)
  • Dieffenbachie (Dieffenbachia)
  • Drachenbaum (Dracaena spp.)
  • Drudenfuß (Viscum album)
  • Einblatt (Spathiphyllum floribundum)
  • Elefantenfuß (Beaucarnea revurcata)
  • Fensterblatt (Monstera deliciosa)
  • Flamingoblume (Anthurium scherzerianium)
  • Philodendron (Philidendron ssp.)
  • Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

 Hier einige giftige Garten- und Wildpflanzen:

  • Alpenrose, Azalee (Rhododendrom ssp.)
  • Adonisröschen (Adonis vernalis)
  • Akelei (Aquilegia vulgaris)
  • Alfalfa (Medicago sativa)
  • Amaryllis, Ritterstern (Hippeastrum spp.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Blauregen (Wisteria senesis)
  • Buchsbaum (Buxus sempervirens)
  • Clematis (Clematis spp.)
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Engelstrompete
  • Efeu (Hedera helix)
  • Fingerhut (Digitalis pururea)
  • Ginster (Cytisus spec.)
  • Goldregen (Laburnum anagyroides)
  • Herbstzeitlose (Colchicum  autumnale)
  • Hortensie (Hydrangea sspl.)
  • Hyazinthe (Hyacinthus orientalis)
  • Iris, Lilie ( Iris pseudacerasus)
  • Kirschlorbeer, Zierlorbeer (Prunus laurocerasus)
  • Krokus (Crocus)
  • Lebensbaum (Thuja occidentalis)
  • Lupinen (Lupinus spec.)
  • Maiglöckchen (Convalleria majalis)
  • Narzissen, Osterglocke (Narcissus ssp. u. Pseudonarcissus)
  • Nieswurz (Helleborus viridis, -niger, -foetidus)
  • Oleander (Nerium oleander)
  • Pfaffenhütchen (Euonymus europaea)
  • Rittersporn ( Delphinium consolida)
  • Rhododendron (Rhododendron spec.)
  • Schneeglöckchen ( Galanthus nivalis)
  • Tollkirsche (Atropa belladonna)
  • Tulpe (Tulipa spp.) 

Achtung diese Auflistung ist nicht vollständig!

Weitergehende Informationen finden Sie z.B. im Internet

Wohnungskatzen sind hinsichtlich möglicher Vergiftungen durch Pflanzen weitaus gefährdeter als Freigänger, da sie meistens nicht ausgelastet sind und dadurch umso mehr von allem Neuen angezogen werden. Besonders neu angeschaffte Pflanzen oder ein gerade erhaltener Blumenstrauß können in der Neugier schnell von Wohnungskatzen angeknabbert werden. Vorsicht auch bei dem Wasser in Blumenvasen, das für Katzen ebenfalls giftig sein kann!

Aber auch Jungtiere neigen aufgrund ihres starken Spieltriebes und ihrem Erforschungseifer dazu, sich gerne mit Pflanzen zu beschäftigen.

Um dies zu vermeiden, sollte man Haustieren artgerechtes und unbedenkliches Knabbermaterial bereitstellen, um das Risiko des Anknabberns von giftigen Pflanzen zu verringern.

Was aber tun, wenn Ihr Tier trotzdem eine giftige Pflanze erwischt hat?
Versuchen Sie Ruhe zu bewahren.
Sollte Ihr Tier erbrochen haben, dann bewahren Sie das Erbrochene unbedingt auf.
Sollte es noch Pflanzenteile im Maul haben, diese umgehend entfernen und aufbewahren.

Rufen Sie sofort den Tierarzt oder  die
Toxikologische Abteilung der II. Med. Klinik der TUM
Giftnotruf-Zentrale München
www.toxinfo.org
089/ 19 240

Vergiftungserscheinungen lassen sich an unterschiedlichen Symptomen erkennen: Reagiert das Tier nach Aufnahme des giftigen Stoffes mit Erbrechen, Durchfall, Apathie, Speicheln, Krämpfen, Zuckungen, Taumeln, veränderter Atmung oder ungewohnter Pupillengröße (extrem verengt oder erweitert), sollte man sofort zum Tierarzt gehen.

 Ihr Landmarkt Team (ko)

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