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Mineralfutter, Kleine Ursache – große Wirkung

 

Spurenelemente und ihre lebenswichtigen Funktionen

Viele Verhaltensweisen oder auch körperliche Merkmale an einem Pferd werden nicht unbedingt mit seiner Ernährung in Zusammenhang gebracht. Das kann z. B. Nervosität, ein unausgeglichenes Wesen oder auch ein ausgeprägtes Phlegma sein. Ebenso können Haut- und Fellprobleme wie Mauke, Hautpilz oder Strahlfäule auftreten, die häufig mit hygienischen Unzulänglichkeiten in Verbindung gebracht werden. Fast nie gibt es Zusammenhänge zwischen der Ernährung und der Entstehung von Warzen,  Tumoren (z.B. Sarkome oder Lipome) oder Arthrose.

Häufig unterschätzt wird in diesem Zusammenhang die Wirkung von Spurenelementen. Sie unterscheiden sich von den Mengenelementen – wie der Name schon sagt – dadurch, dass sie nur in geringen Spuren aufgenommen werden müssen. Häufig klappt aber auch das nicht, weil entweder zu wenig davon im Grundfutter vorhanden ist oder aus dem Ergänzungsfutter wegen schlechter Bioverfügbarkeit nicht genug in den Körper gelangt.

So können Sie Spurenelementdefizite erkennen:

Zinkmangel ist im bayerischen Voralpenland, auf der schwäbischen Alb und im Nördlinger Ries häufig anzutreffen, es tritt bevorzugt auf Böden mit hohem Kalkanteil und hohen pH-Werten auf. Zink ist für alle schnell wachsenden Zellen wichtig: Hautzellen, Hornzellen, Schleimhautzellen. Pferde mit Zinkmangel neigen zu Haut- und Hufproblemen. Der Fellwechsel dauert ewig, Schweif und Mähne sind oft dünn, der Huf wächst langsam, bricht aus. Zink ist aber auch für das Immunsystem wichtig und beeinflusst Allergien. Zinkmangel führt zu schlechterer Wundheilung, im Sommer werden oft heftige Reaktionen auf Fliegen und Lästlinge bis hin zum Sommerekzem beobachtet, Pilzinfektionen und Maukebildung nehmen zu.

Kupfer ist ein Element, das für die Pigmentierung, also die Fellfärbung nötig ist. Dazu ist es nötig als Baustein eines Co-Enzyms, das bei der Blutbildung beteiligt ist. Auch für die Steuerung des weiblichen Zykluses ist Kupfer nötig. Sichtbar wird ein Kupfermangel bevorzugt im Sommer durch Aufhellungen in der Sattellage, auf der Schulter oder Kruppe. Bestimmte Gelenkdeformationen an jungen Pferden und Fohlen werden mit Kupfermangel in Verbindung gebracht. Vor allem in Moorgebieten ist der Kupfergehalt im Grundfutter niedrig.

Sehr schwer durch Betrachtung zu erkennen ist ein Manganmangel. Manchmal ist der Muskeltonus eher fester und härter. Unter der Haut sind oft Muskelspannungen sichtbar. Meist wurde vorher schon Magnesium zugefüttert, ohne dass nennenswerte Erfolge festgestellt wurden. Bei diesen Pferden treten eher Hufabszesse auf und die Reheneigung nimmt zu.

Selenmangel führt zu steifer Muskulatur und ungelenkem Gang. Das Haarkleid wird oft brüchig und es entstehen blanke Stellen unter dem Zaum, dem Sattelgurt und in der Unterschenkellage. Wie auch bei Rindern wird eine vermehrte Neigung zu Arthrose bzw. Arthritis festgestellt.

Das kann der Pferdebesitzer dagegen unternehmen:

Damit aus Problemchen keine Probleme werden muss der Pferdebesitzer sein Tier genau beobachten und vorbeugend eine hochwertige, am besten organisch gebundene Mineralstoffmischung einsetzen. Um eine genauere Diagnose zu erhalten, kann ein Blutbild oft hilfreich sein, werden mehrere Spurenelemente gleichzeitig untersucht, muss der Tierarzt ein paar Röhrchen mehr abzapfen, damit eine ausreichende Präparatmenge zur Analyse vorliegt.

 

Klaus Will

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