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Gesundheit – Fitness – Langes Leben,

wie die Ernährung die Leistungsfähigkeit

unserer Pferde beeinflusst.

 Eine vielseitige, ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung ist eine wichtige Vorrausetzung für ein gesundes Leben, bei den Pferden genau so wie bei uns Menschen. Die Nährstoffansprüche dagegen sind verschieden. Anders als in früheren Zeiten, als das Pferd als Steppentier selbst seine Nahrung suchen konnte, übernimmt heute der Mensch die Verantwortung für die Versorgung des Tieres.

Doch wie erkennt der Besitzer, ob sein Pferd richtig ernährt ist? Besonders beim Pferd gilt der Spruch: „Das Auge des Herrn füttert das Tier!“ Das Pferd sollte rund und glatt sein, die Rippen auf leichten Druck spürbar. Sind Fell und Haut fein und glänzend, elastisch und die Behaarung gleichmäßig, so sind dies wichtige Anzeichen für eine gute Versorgung.

 Weitere Hinweise gibt der Huf. Ist er elastisch und glatt, der Hufstrahl geruchsarm und fest - und kommt der Hufschmied alle acht Wochen, scheint der Huf ausreichend versorgt. Ein dynamischer und raumgreifender Gang lassen erkennen, ob Muskulatur und Bänder die nötige Elastizität und Beweglichkeit haben.

Zum Schluss noch die Verdauung. Frisst Ihr Pferd mit gesundem Appetit hat und es eine gute bis ausreichende Futterverwertung? Mistet das Pferd gleichmäßig geformte Pferdeäpfel, riecht der Mist normal und zeigen sich auch sonst keine Besonderheiten - dann ist alles in Ordnung.

Bei vielen Pferdebesitzern ist das der Fall und die meisten schätzen sich dafür glücklich. Viele Reiter stellen aber fest, dass das bei ihrem Pferd nicht immer alles in Ordnung ist., nämlich, dass kleine Problemchen mit der Zeit zu ausgewachsenen Problemen wurden oder dass zeitweilige Veränderungen nun ein Dauerzustand sind. Häufig ist eine unausgewogene Ernährung die Ursache für gesundheitliche Probleme.

Woher kommen aber Mangelsituationen beim Pferd und warum ist die vollwertige Versorgung so schwierig? Zuerst einmal: „Das Pferd“ gibt es nicht. Wir haben eine Vielzahl von Rassen mit individuellen Ansprüchen, die zum Teil sehr verschieden aufgezogen und gehalten werden. Sie leben in unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen Böden. Damit weisen auch die auf diesen Böden wachsenden Ernteprodukte ganz unterschiedliche Nährstoffgehalte auf.

Auch im Jahresablauf hat das Pferd einen unterschiedlichen Bedarf. Hingewiesen sei hier auf den Fellwechsel, die Turniersaison oder den Zuchtbetrieb. Dazu kommen Faktoren wie Stress, z. B. durch Stallwechsel oder ein ungünstiges soziales Umfeld im Stall (Boxennachbar, Herdenmanagement).

Pferde haben so gut wie nie Mangel an Energie (Kohlehydrate, Fette), Eiweiß, oder Mengenelementen (Calcium, Phosphor, Kalium, Natrium). Relativ häufig dagegen sind Spurenelementmängel, z.B. bei Zink, Kupfer, Selen, Mangan und anderen.

Wie aber können Ernährungsdefizite erkannt und vermieden werden? Hier kann kaum eine zuverlässige Diagnose von außen gegeben werden. Das Erkennen von Nährstoffdefiziten ist mit das schwierigste in der Ernährungsberatung und immer von Unsicherheiten begleitet. Oft kann nur der Verdacht auf Mängel geäußert werden, eine sicherere Diagnose kann dann in vielen Fällen ein Blutbild durch einen Tierarzt liefern.

Die Verwunderung vieler Pferdebesitzer ist nach so einer Diagnose oft groß. Obwohl bisher ein Mineralfutter oder ein mineralisiertes Ergänzungsfutter verabreicht wurde, fehlen ein oder mehrere Elemente im Körper des Pferdes. Der Grund dafür: Die im Futter zugesetzten Mineralien haben eine zu schlechte Verdaulichkeit und werden vom Körper nicht aufgenommen.

Die bisherige Verfütterung von Mineralien in Salzform (z. B. Zinkoxid, Kupfer-II-Sulfat etc.) ist zwar billig, die Verwertbarkeit aber schlecht. Wesentlich effektiver ist der Verbau der Mineralien mit organischen Bausteinen wie Aminosäure-Chelaten oder Laktose. Das Pferd verdaut hier den organischen Nahrungsbaustein und zieht damit die Spurenelemente mit in den Körper. Die Aufnahme der so gebundenen Mineralien liegt hier bei ca. 80 – 90 %.

Die Nachteile dieser Mineralpräparate liegen im höheren Preis, es gibt nur wenige Anbieter am Markt und es ist schwierig, kompetente Beratungsleistung für diese Produkte zu bekommen. Dazu gibt es auch skeptische Tierärzte, die möglicherweise Dauerkunden verlieren, wenn die Ursache und nicht das Symptom behandelt wird.

Hier einige Anbieter und Produkte (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit): Granich Niedermühle mit Enviro Horsepower 125 bzw. SalusMin, Vetripharm GmbH mit Organ, St. Hippolyt mit MicroVital und der Hesta Mix Familie, Marstall GmbH mit Exzem, Hofmann AG (Schweiz) mit Hokovit Horseguard, Dibaq a.s. (Tschechien) mit der Produktreihe Fitmin Horse.

Die Wirkungsweise kann am Produkt Fitmin Profi, einer Mineralstoffmischung, erläutert werden. Durch eine bessere Versorgung des Pferdes mit leichter verfügbaren Spuren­elementen kann die Leber mehr Enzyme bilden. Mehr Enzyme bedeuten unter anderem eine bessere enzymatische Verdauung im Dünndarm. Im Blind- und Grimmdarm verbessert sich die Mikrobentätigkeit der Darmbakterien, weil auch diese von den besser verfügbaren Spurenelementen profitieren.

Das bedeutet einerseits eine bessere Grundfutterverwertung, andererseits eine vermehrte Eigensynthese von Vitamin B12. Vitamin B12 wiederum ist die Vorraussetzung zur Bildung von leistungsfähigen roten Blutkörperchen. Viele rote Blutkörperchen verbessern den Transport von Sauerstoff in die Zellen und den Abtransport von Schlackestoffen aus den Zellen. Neben einem verbesserten Immunsystem steigt der Glukosespiegel, und das schlägt sich in besserer Muskelarbeit nieder.

Jeder Pferdebesitzer kann mit überschaubarem Aufwand die Versorgung seines Pferdes entscheidend verbessern. Dazu gehört auch, genau hinzuschauen und sich nicht zu schnell mit etwas abzufinden. Denn wie heißt es so schön: Vorbeugen ist besser als heilen, günstiger ist es auf jeden Fall.

Klaus Will

 

 

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