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Theos Tipps im April


Theos Tipps im April

Liebe Gartenfreunde,

Der März wurde zum Ende richtig warm und sonnig. Es herrschte ideales Gartenwetter. Die Natur ist in diesem Jahr ca. eine Woche früher als 2016. Nachtfröste gab es kaum. Trotzdem ist Vorsicht mit frostempfindlichen Pflanzen geboten. Bis in den Mai kann es zu Frösten kommen.

April ist Pflanzzeit. Eine Voraussetzung gesunder Pflanzen ist ein gesunder Boden. An der Bodenart kann der Gärtner wenig machen. Er ist vorgegeben durch die geologische Struktur seines Standortes. Aber nicht tragisch. „Was dem Einem sein Uhl ist dem Anderen seine Nachtigall“. Sandige Böden sind nicht so wasserhaltefähig wie schwere Lehmböden. Andererseits wächst der Spargel besser auf Sand. Es gibt aber einige Grundregeln, die für alle Böden gelten. Den Zustand, welcher anstrebt wird, nennt man Bodengare. Hier sind die Struktur, das Bodenleben und die Nährstoffverfügbarkeit optimal.

Die Wurzeln benötigen Sauerstoff. Staunasse oder verdichtete Böden lassen keinen Sauerstoff an die Wurzeln. Was kann der Gärtner tun: In erster Linie Verdichtungen vermeiden. Man achte darauf, nicht das fertige Pflanzbeet zu betreten. Hierzu eignen sich kleine Pfade am Rand der Gemüsebeete, von denen man die Arbeiten erledigen kann. Auch bereite man den Boden vor, durch Lockerung, Graben und Frostgare im Winter (der Frost sprengt die Schollen), Gründüngung im Herbst (die Wurzeln der Gründüngerpflanzen durchdringen den Boden und lockern diesen) und Kalkung (sorgt für die Erhaltung der Krümelstruktur). Ein Boden mit Bodengare nimmt besser Wasser auf und hat ein hohes Wasserspeichervermögen. Ich achte auch auf ein gesundes Bodenleben. Die Kleinstlebewesen kann man sehr gut mit Kompost und organischen Dünger fördern. Wer das Gold des Gärtners besitzt – ich meine den Kompost – fördert durch die Einbringung organischer Substanz die gesunde Bodenstruktur. Und dann geht es noch um die chemische Zusammensetzung. Eine ausgewogene Düngung, bei der die Mikronährstoffe nicht zu kurz kommen, ist wichtig. Mit der Kalkung stellt der Gärtner den pH-Wert ein. Der Landmarkt bietet regelmäßig Bodentests an.

Die Investition in einen gesunden Boden lohnt sich. Wer hier nicht investiert, doktert später an den Symptomen (Moos, Kümmerwuchs, Pflanzenkrankheiten, Eingehen, Mindererträge).

Für ein glückliches Gärtnerherz muss es kein großer Garten sein. Ich kenne Terrassen und Balkone, die kleine Paradiese sind. Bei der Planung sollte insbesondere die Bewässerung beachtet werden, denn Wasser ist hier häufig der begrenzende Faktor. Es gibt Balkonkästen mit Wasserspeichern im Boden. Wer möchte, kann ein komplettes Bewässerungssystem installieren. Es gibt Computer gesteuerte Systeme, die sich einschalten, wenn die Pflanzen zu wenig Wasser haben. Ich empfehle hier eine Tröpfchen-Bewässerung. Wem das zu aufwendig ist, für den gibt es einfachere Systeme, die mit Wasserflaschen arbeiten. Lassen Sie sich beraten.

Wichtig ist für den Balkongärtner eine hochqualitative Erde. Im Prinzip gilt hier das gleiche, wie oben bei der Bodengare beschrieben. Schlechte Erde schrumpft am Rand der Pflanzgefäße. Gute Erde zeichnet sich durch hohen Weißtorfanteil und Langzeitdünger aus. Zusätzlich sollte man dem Gießwasser Flüssigdünger beifügen.

Und bei der ganzen Arbeit im Garten das Genießen nicht vergessen! Ich habe mir eine neue Bank gegönnt. Hier sitze ich gerne und beobachte das Treiben und Wachsen in meinem Garten.


Euer Theo

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